Ein schöner Morgen. Gleich geht’s los auf Etappe 7 bis Weißig. Da es von dort aus allerdings nur ein Katzensprung bis Pirna ist, laufe ich Etappe 8 gleich mit. Zuerst gibt’s aber ein Nudelsüppchen mit selbstgeschnitzter Holzgabel.

Jetzt geht’s doch noch spontan auf Festung Königstein:

Und weiter auf dem Malerweg:

Das letzte Stück von Wahlen nach Pirna ist nicht sonderlich interessant, da dort auch keine Aussichtspunkte mehr sind. Als ich am Bahnhof Wehlen einen Blick auf die Abfahrtszeiten warf, sah ich, dass der nächste Zug schon in 15 Minuten hier sein wird. Und so war ich auch schon kurz nach 18 Uhr wieder in Pirna. Dort verschlang ich erst einmal einen Döner.

Jetzt, wo ich hier nach acht Tagen Wandern und 2 Tagen Klettern wieder in Pirna angekommen bin, fällt alles von mir ab. Das Gefühl, mehr als 120 km mit einem 15 kg schweren Rucksack bewältigt zu haben, kann ich kaum in Worte fassen. Da ist Zufriedenheit und Erleichterung, Befreitsein, Selbstsicherheit und auch etwas Erhabenheit über all die nichtigen Probleme, die früher da waren. Auf der ganzen Reise habe ich nicht mehr gebraucht, als das, was ich dabei hatte. Alles andere war Egal. Ich habe wieder mehr zu mir selbst gefunden.

Im Nachhinein betrachtet, scheint es gar keine große Sache zu sein. Aber in diesem Moment hatte ich das Gefühl, „Berge versetzen zu können“.

 

Weitere Artikel zum Bericht

#1 Vorbereitung & Packliste
#2 Anreise nach Pirna
#3 Etappe 1 – Pirna bis Wehlen
#4 Etappe 2 – Wehlen bis Burg Hohnstein
#5 Etappe 3 – Burg Hohnstein bis Falkenstein
#6 Etappe 4 – Falkenstein bis Ottendorfer Hütte
#7 Grundkurs im Klettern
#8 Stiegentour im Regen
#9 Etappe 5 – Ottendorfer Hütte bis Smilka
#10 Etappe 6 – Smilka bis Gohrisch
#11 Etappe 7 & 8 – Pfaffenstein bis Pirna
#12 Hochgefühl & Entspannung in Dresden

 

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