Im Trailcamp wurde ich gefragt, wo wir an der Küste laufen und ob es hier überhaupt anständige Höhenmeter gibt. Naja, ein paar gibt es da schon. In der „Kühlung“ zum Beispiel liegt der höchsten Punkt auf 129,8 Meter.

Gestern lockte mich das Wetter wieder einmal dort hin. Es hatte kurz vorher geregnet und alles war schön nass und der Boden matschig. Dann lief ich los und überall strahlte die Sonne durch die Bäume.

Auf einer Lichtung lief ich mit Rehen um die Wette, im Wald mit einem Hasen. Über all entdeckte ich auch kleine und große Löcher, die zu irgendwelchen bauten führten. Raben schwirrten um ihre Nester und machten Radau, als ich unter diesen vorbei kam. Vielen Nacktschnecken musste ich ausweichen, die durch den Regen jetzt besonders aktiv zu sein schienen. Als ich durch einer hohen Wiese lief, entdecke ich auch nur eine Zecke, die noch krabbelte.

So kann man schon einmal für 13 Kilometer, ganze zwei Stunden brauchen. Aber ich wollte es ohnehin langsam angehen, da mir der Muskelkater vom Camp immer noch etwas in den Beinen steckte. Dennoch kam ich nicht umhin, die einige schöne Hügel hoch zu rennen und noch schneller wieder herunter zu rasen.

Hier dies schönsten Impressionen. Alle mit dem iPhone eingefangen, das schon nach eineinhalb Stunden den Geist aufgegeben hat. Die blöde Nike App ist auch abgestürzt und hat nichts aufgezeichnet. Wird Zeit, dass die Fenix 3 kommt, auf die ich schon seit über 2 Monaten warte …

 

Strecke & Höhenprofil

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